Aktuelles Umbau Untergruppenbach: Gemeinde Untergruppenbach

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Was lange währt wird endlich gut

Autor: Feuerwehr Medienteam
Artikel vom 30.04.2018

„Es war ein langer und steiniger Weg bis zur Einweihung des neuen Feuerwehrhauses“, erklärt Bürgermeister Joachim Weller. Schon 2007 hatte er die ersten Schritte für ein neues Domizil der Feuerwehr unternommen. Im Gemeinderat war der neue Standort heiß umstritten. Selbst Freundschaften mussten darunter leiden, was der Bürgermeister sehr bedauert. Mit dem rund vier Millionen teuren Neubau sind jetzt die Verkehrsprobleme der Feuerwehr beseitigt. Die schnelle Ausfahrt durch die Notfallampel am Zubringer macht die Feuerwehr noch schlagkräftiger.

Der Bürgermeister bei der Übergabe wörtlich: „Heute sehen Sie ein noch leeres Feuerwehrhaus. Einige Möbel sind schon eingetroffen, aber der Boden ist noch so frisch, dass wir kein Fahrzeug, nicht einmal den Bierwagen einstellen können. Ich bin sehr dankbar, dass mein Gemeinderat, meine Rathaus Mannschaft, mein Bauhof und meine Verantwortlichen der Feuerwehr dafür gesorgt haben, dass ich in meinen letzten Tagen als Ihr Bürgermeister dieses Feuerwehrhaus noch offiziell übergeben darf. Der Dank gilt an der Stelle auch dem Architekten und dem Bauleiter aus dem Büro Riemer. Zeiten und Kosten im Bau einzuhalten, ist aktuell fast ein Ding der Unmöglichkeit, aber diesem Büro gelingt es“.

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch gratulierte der Gemeinde zum neuen Domizil der Feuerwehr und nannte es einen großen Tag für Untergruppenbach, denn der bisherige Standort war nicht optimal. Alle Nachbargemeinden wie Lauffen, Beilstein, Talheim oder Abstatt haben in ihre Feuerwehren investiert. Die Feuerwehr hat große Aufgaben, ob bei Unfällen oder Bränden. Deshalb ist die technische und personelle Ausstattung von Bedeutung. Mit 16.000 ehrenamtlichen Helfern ist die Feuerwehr eine der größten Organisationen in Baden-Württemberg. Jährlich fließen 8 Millionen Euro in die Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute. Das neue Feuerwehrhaus ist somit ein Dankeschön für die großartige Arbeit.

Staatsminister a.D. Reinhold Gall erklärte, es war kein einfacher, es war ein stolpriger Weg. Es bestand Handlungsbedarf. Er meint, das neue Depot steht an der richtigen Stelle, weil dadurch ein kurzer Weg zur Autobahn geschaffen wurde. Öffentliche Gebäude haben einen visuellen Anspruch zu erfüllen, das ist den Planern gelungen. Aber was wäre ein schönes Haus ohne motiviertes Personal. Er wünscht den Kammeraden/innen es solle nicht nur ein Gerätehaus, sondern auch eine Heimstatt sein.

Stellvertretender Kreisbrandmeister Heiner Schiefer meint, für die Untergruppenbacher Feuerwehr kann heute ein neues Zeitalter beginnen und hofft, dass das neue Gebäude auch neue Mitglieder anlockt. Ständige Aus- und Fortbildungen sowie ständige Geräteanpassung sind heute für ihn eine Notwendigkeit.

Feuerwehr Kommandant Timo Hägele freut sich über den gelungenen Neubau und erklärt: „Nach §3 des Feuerwehrgesetzes des Landes Baden-Württemberg hat jede Gemeinde auf ihre Kosten eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen. Dieser Verpflichtung ist die Gemeinde nachgekommen“. Außerdem wurde auch ein neues Einsatzfahrzeug zur Einweihung bereitgestellt. Durch das Wachsen der Gemeinde nahmen auch die Anforderungen an die Feuerwehr zu. Es bliebe bei der Tradition, denn das alte Domizil war vorher eine alte Kelter, das neue Haus vorher ein Industriebetrieb. In guter Zusammenarbeit mit den Planern sind im Neubau jetzt alle Anforderungen der Feuerwehr erfüllt.

“Gott zur Ehr, den Nächsten zur Wehr“ steht auf dem Banner der Untergruppenbacher Feuerwehr. Da ist es naheliegend, dass die Kirchen Gottes Segen erteilen. Pfarrerin Birgit Haufler-Lingoth von der evangelischen Kirche und Vikar Matthias Frank von der katholischen Kirche erteilten gemeinsam den Segen für die Anwesenden, den Familien der Feuerwehrleute, dem Gebäude und dem neuen Einsatzfahrzeug. Pfarrerin Haufler-Lingoth sieht die verantwortungsvolle Aufgabe der Kammeraden/innen, die Respekt und Dankbarkeit verdient. Bei den Einsätzen heißt es, “einer für alle und alle für einen“ nur gemeinsam lassen sich die Gefahren meistern.

Von Siegfried Kabisch