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Beim Retten ist Abstand halten unmöglich

Autor: Feuerwehr Medienteam
Artikel vom 10.08.2021

Die Pandemie stellte die Feuerwehren vor besondere Hausforderungen. Der Lockdown legte den Übungs- und Ausbildungsbetrieb größtenteils lahm. Besondere Vorfälle führten dazu, dass 2020 doppelt so viele Menschen im Landkreis Heilbronn gerettet werden mussten. Der Frauenanteil in der Region ist immer noch gering.

Deutlich weniger Einsätze als in den Vorjahren verzeichneten die Feuerwehren im Landkreis Heilbronn 2020. 3634 Mal mussten sie ausrücken. Der Rückgang ist der Pandemie geschuldet. „Auch bei der Feuerwehr hinterlässt das Coronavirus große Spuren“, heißt es im Jahresbericht von Kreisbrandmeister Bernd Halter, der diesmal an die Kommandanten verschickt wurde, weil eine Dienstversammlung in Präsenz nicht möglich war. Fast gänzlich musste der Übungsbetrieb im Lockdown eingestellt werden. „Die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, war eine Herausforderung“, meint denn auch Halter, der zu Jahresbeginn 2021 auf Uwe Vogel folgte. Ohne Übungen gehe die Routine verloren. „Es wird ein Riesenaufwand, wieder in die Spur zu kommen und das Ausbildungsniveau vor Corona zu erreichen“, macht Halter deutlich.

Masken im Einsatz sind körperlich anstrengend

Die Einsatztaktik der Landkreis-Feuerwehren musste der Situation angepasst werden. Die Einsatzfahrzeuge waren mit weniger Leuten besetzt, die sowohl bei der Anfahrt wie auch im Einsatz FFP2-Masken tragen. „Das ist körperlich anstrengend“, betont Halter. Lässt sich eine Schlauchleitung mit Abstand kuppeln, so sei das bei der Personenrettung kaum möglich. Inzwischen entspannt sich die Situation angesichts sinkender Inzidenzen und einer Großzahl von Geimpften.

Der Lockdown machte sich auch auf den Straßen bemerkbar, es gab weniger Verkehr und damit weniger Unfälle. Von den 3634 Einsätzen (2019: 4025 Einsätze) im vergangenen Jahr im Landkreis Heilbronn entfielen 639 auf Brände, das waren mehr als 2019. Am meisten beschäftigen Technische Hilfeleistungen die Feuerwehren, sei es nach Unwettern oder bei Verkehrsunfällen. 2020 waren das 2185 Einsätze (2019: 2585). Da reicht das Spektrum von der Beseitigung einer Ölspur bis zur Befreiung von Verletzten aus eingeklemmten Fahrzeugen. Wie die Gesamteinsätze so ging auch die Zahl der Fehlalarmierungen auf 810 zurück.

Wohnhäuser evakuiert

Auffällig in der Jahresstatistik ist die hohe Zahl der Geretteten: 2020 waren es 516, etwa doppelt so viele wie in den Vorjahren. Drei Vorfälle sind der Grund: Bei der Serie von Brandstiftungen in Gundelsheim musste ein Wohnhaus mit 30 Bewohnern evakuiert werden, und bei einem Scheunenbrand wurde ein benachbartes Haus mit 26 Leuten geräumt. 180 Menschen begleiteten die Einsatzkräfte nach einem Suizid im Bahnhof Weinsberg aus dem Zug und übergaben sie vorsorglich dem Rettungsdienst. 42 Menschen konnte die Feuerwehr 2020 nur noch tot bergen.

Wie sehr die Pandemie die Ausbildung beeinträchtigte, lässt sich an den Lehrgangsteilnehmern festmachen: 2020 waren es nur 84 Mitglieder, die sich zum Truppmann, Sprechfunker, Maschinisten oder Atemschutzgeräteträger fortbildeten. Der größte Teil des Angebots musste abgesagt werden. Das war auch auf Landesebene so.

Sorge, Mitglieder zu verlieren

Kreisbrandmeister Bernd Halter befürchtet, dass es den Feuerwehren ähnlich ergeht wie Vereinen, und sie Mitglieder durch den Lockdown verlieren. Das wirkte sich 2020 noch nicht aus, der Aufwärtstrend der Vorjahre hielt an, so dass 4261 Männer und Frauen ihren Dienst versahen. Davon waren 434 Mitglieder in den sieben Werkfeuerwehren.

Frauen in der Feuerwehr sind für Halter längst Normalität. „Schade, dass sich das nicht in der Mitgliederzahl niederschlägt“, meint er mit Blick auf 322 weibliche Feuerwehrangehörige. Das sind gerade mal 7,6 Prozent. Etwas höher ist der Anteil in den Jugendfeuerwehren im Landkreis. Hier sind es 193 Mädchen gegenüber 1024 Jungen. In den Altersabteilungen sind 949 Mitglieder.

Konstante Mitgliederzahlen kann Kreisbrandmeister Torsten Rönisch aus dem Hohenlohekreis verkünden. Von den 2498 Feuerwehrleuten sind 129 Frauen, so dass mit 5,1 Prozent der Anteil noch geringer ist als im Landkreis Heilbronn. In den Werkfeuerwehren versehen 140 Feuerwehrleute ihren Dienst. Die Anzahl der Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr stieg leicht auf 519, davon sind 93 Mädchen. Die Altersabteilungen haben 540 Mitglieder. 2020 gab es im Hohenlohekreis 118 Brände, bei denen 21 Menschen gerettet wurden, bei den 377 Technischen Hilfeleistungen waren es 70 Menschen. Es gab 167 Fehlalarme.

Berufsfeuerwehr eine Männerdomäne

Die Berufsfeuerwehr Heilbronn, die im vergangenen Jahr zu 1745 Einsätzen ausrückte, ist bislang noch eine reine Männerdomäne. Unter den aktuell 90 Angehörigen ist keine einzige Frau. Es gebe nur wenig Bewerbungen von Frauen, sagt Kommandant Fabian Müller. Von den 306 Aktiven in den neun Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt sind 16 Frauen, macht 5,2 Prozent. Besser sieht es allerdings bei den 112 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr aus. Da nennt Müller einen Anteil von 17 Prozent Mädchen.

Einen Mitgliederschwund zu verhindern, bezeichnet Halter als eine der wichtigsten Aufgaben. Mit dazu beitragen sollen moderne Ausbildungsmethoden. Homeschooling und Onlinemeetings hätten sich in der heißen Phase der Pandemie bewährt. Aber auch mit neuen Ansätzen in Präsenz könne die Feuerwehr ein Stück weit attraktiver werden. Dafür sorgt auch ein hoher Standard in der Ausstattung: Der Landkreis schaffte einen neuen Einsatzleitwagen 2 an, der eine flexible Führungsunterstützungseinheit möglich macht, sowie eine Sandsackabfüllanlage.

1,5 Millionen Euro Zuschuss vom Land

Das Land bewilligte alle 17 Förderanträge für sechs Neubau- und Erweiterungsmaßnahmen sowie für elf Fahrzeuge, die sich auf zehn Millionen Euro summierten. Der Zuschuss betrug 1,5 Millionen Euro. Der Landkreis Heilbronn gewährte rund 925.000 Euro für Fahrzeuge, Ausbildung und Verbände. „Das ist eine ordentliche Summe“, sagt Halter.

Von Sabine Friedrich, Heilbronner Stimme
Quelle: www.stimme.de